Der Antichrist by Friedrich Nietzsche

By Friedrich Nietzsche

Der Antichrist. Fluch auf das Christenthum ist eines der Spätwerke Friedrich Nietzsches. Wie in mehreren seiner letzten Werke philosophiert Nietzsche auch hier „mit dem Hammer“ und will alte Werte „umwerten“. Unter Rückgriff auf einige seiner früheren Schriften bündelt er seine Kritik am Christentum, der er eine bisher nicht gekannte Schärfe gibt.

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Man lese die Evangelien als Bücher der Verführung mit Moral: die Moral wird von diesen kleinen Leuten mit Beschlag belegt, - sie wissen, was es auf sich hat mit der Moral! Die Menschheit wird am besten genasführt mit der Moral! – Die Realität ist, dass hier der bewussteste Auserwählten-Dünkel die Bescheidenheit spielt: man hat sich, die "Gemeinde", die "Guten und Gerechten" ein für alle Mal auf die Eine Seite gestellt, auf die "der Wahrheit" - und den Rest, "die Welt", auf die andre ... Das war die verhängnissvollste Art Grössenwahn, die bisher auf Erden dagewesen ist: kleine Missgeburten von Muckern und Lügnern fiengen an, die Begriffe "Gott" "Wahrheit" "Licht" "Geist" "Liebe" "Weisheit" Leben" für sich in Anspruch zu nehmen, gleichsam als Synonyma von sich, um damit die "Welt" gegen sich abzugrenzen, kleine Superlativ-Juden, reif für jede Art Irrenhaus, drehten die Werthe überhaupt nach sich um, wie als ob erst der Christ der Sinn, das Salz, das Maass, auch das letzte Gericht vom ganzen Rest wäre ...

9, 1). – Gut gelogen, Löwe ... "Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. " (Anmerkung eines Psychologen. Die christliche Moral wird durch ihre Denn's widerlegt: ihre "Gründe" widerlegen, - so ist es christlich) Marc. 8, 34. "Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. " (Matth- 7, 1) - Welcher Begriff von Gerechtigkeit, von einem "gerechten" Richter! "Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Thun nicht dasselbe auch die Zöllner?

2000 00:27:09] 45. Kapitel "Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Thorheit gemacht? Denn dieweil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch thörichte Predigt selig zu machen die, so daran glauben. Nicht viel Weise nach dem Fleische, nicht viel Gewaltige, nicht viel Edle sind berufen. Sondern was thöricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählet, dass er die Weisen zu Schanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählet, dass er zu Schanden mache, was stark ist.

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